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VERA MARIE VON CLAER

Werkstatt Steckner-Crodel

Schmuck



CHARLES CRODEL

Malerei & Grafik



MZ vom 27.04.2004 >>

Vera Marie von Claer

1922 geboren als Tochter von Maler Charles Crodel und Malerin Elisabeth von Fiebig in Jena

1939 Eintritt in die von Lili Schulz geleitete Emailwerkstatt der Burg Giebichenstein

1944 Gesellenprüfung als Emailleurin

1945 Gründung einer eigenen Werkstatt im elterlichen Haus

1946 Fortsetzung des Studiums bei Lili Schulz

1947 erste Beteiligung an der Grassi-Messe in Leipzig

1950 Meisterprüfung als Emailleurin vor der Handwerkskammer in Halle

1953 Übersiedlung nach Westdeutschland, Gründung der werkstatt Steckner-Crodel mit Ehemann Karl Helmut Steckner in Hamburg

1954 Einzelausstellungen in Hamburg und Frankfurt

1957 Diplom der Triennale Mailand

1958 Bayerischer Staatspreis für das Kunsthandwerk, Ehrenurkunde der Weltausstellung Brüssel

1968 Hessischer Staatspreis für das Deutsche Kunsthandwerk

1978 Lehrbefähigung für das Silberschmiedehandwerk

1982 Lehrbefähigung für das Goldschmiedehandwerk, seitdem Lehrlingsausbildung

zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, viele Ehrungen und Preise

Charles Crodel

Charles Crodel
Geboren 16.9.1894 in Marseille/ Frankreich

Von 1905-1909 in Schwäbisch Hall.

1909-1914 Gymnasium mit Abitur in Jena.

1914-1918 Soldat im Ersten Weltkrieg, erste künstlerische Versuche.

1918-1923 Studium der Archäologie und Kunstgeschichte in Jena; gleichzeitig Lithographenlehre.

1920 erste Ausstellung bei der Berliner Sezession (Holzschnitte), dann im Kunstverein Erfurt.

1923-1926 Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen, u.a. in Berlin (Ferdinand Möller), Frankfurt/M. und Aachen.

1927-1933 Lehrer für Malerei und Graphik an der Kunstgewerbeschule Burg Gie-bichenstein, Halle/Saale; Freundschaft mit dem Kollegen Gerhard Marcks.

1930 Dürerpreis der Stadt Nürnberg; Mitglied des Deutschen Künstlerbundes.

1932 Villa-Romana-Preis, Florenz.

Ab 1933 diverse Beschlagnahmen und Vernichtung von Wandbildern als entartete Kunst.

1934 Entlassung aus dem Lehramt, Reise zu Edvard Munch in Oslo-Ekely. Während der NS-Zeit z. T. Ausweichen ins Kunsthandwerk.

1935-1943 drei Ausstellungen: Galerie Nierendorf, Berlin (1934), Galerie Buchholz, Berlin (1936), Galerie Günther Franke, München (1943).

1945-1951 Professur für Malerei und Graphik an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein, Halle/Saale.

1948-1949 Lehrveranstaltungen an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin-Charlottenburg.

1948-1950 verschiedene Ausstellungen, u.a. in Leipzig, Berlin und Halle/Saale.

1951 Mitglied im Deutschen Künstlerbund und in der Gesellschaft für Christliche Kunst.

1951-1963 Professur an der Akademie der Bildenden Künste München.

1953 Mitglied der »Neuen Gruppe«, München.

1958-1965 Gastprofessuren an verschiedenen Universitäten in den USA.

1968 Ehrengast der Villa Massimo, Rom.

Gestorben 23.11.1973 in München