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Bernd Baumgart

„ Es geht um Malerei, nicht um Themen.“, so urteilt Baumgart über seine Kunst. Die Einordnung der Malerei Baumgarts beginnt beim kleinteiligen, genauen Tafelbild und zieht sich bis zum abstrahierten Bild zieht. Alles scheint zu fließen. Die Imagination in rein malerischer Struktur wandelt sich von vertrauten, aber befremdlich kombinierten Gegenständen zu karikierend- ironisch Fragmentarischem.

Anregungen holt sich Baumgart gleichermaßen bei der Malerei des späten Mittelalters, der Renaissance, wie beim Verismus der zwanziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts und des phantastischen Realismus. Gegenständlich und formal zeigen sich Bezüge und Ähnlichkeiten aus der Kunst dieser Zeiten, die sich, wieder gebrochen, in Baumgarts Arbeiten als überzeitliche Haltungen präsentieren.

Dabei vermalt und verrätselt der Künstler in heiter- aufregenden Arrangements.
Je imaginärer die Bildräumen, je differenzierter die Oberflächen, desto rätselhafter der Inhalt, die Gestalt und der Gehalt der als Vexierbilder erscheinenden Gemälde. Und letztlich sind es wieder die Themen, aufgelöst in atemberaubender Malerei, die der Betrachter sucht und für sich auch findet.