Claudia Baugut

Schmuck machen heißt für sie außergewöhnliche, außerordentliche, einmalige Formen zu finden und herzustellen – Unikate.
Ihr Studium an der Hochschule für Kunst und Design in Halle, der „Burg” bildete dazu den Ausgangspunkt.
Sie arbeitet vorwiegend mit großzügigen Formen aus getriebenen Silber, die meist symmetrisch,
ebenmäßig und zeichenhaft reduziert sind und oftmals Assoziationen zu Formen aus der Natur herstellen, organische Struktur haben.
Parallel dazu arbeite sie auch mit farbigen, gefalzten Pergament – es entstehen Fächer- und Flügelformen, die an Flugobjekte erinnern.

Biografie

1955 in Jena geboren
seit 1960 in Halle lebend
1973-75 Goldschmiedelehre im VEB Gold- und Silberschmiede Köthen
Berufsschule in Arnstadt
1975 Abschluss als Facharbeiter, Spezialisierung Goldschmied
1975-80 Studium an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung, heute Hochschule für Kunst und Design – Burg Giebichenstein, Fachbereich Schmuckgestaltung bei Renate Heintze, Dorothea Prühl und Volker Knauf
1980 Diplom
1980 freischaffend tätig in Halle
1991 auch gewerksübergreifende Projektarbeiten
seit 1994 verschiedene Lehrtätigkeiten

Arbeiten in öffentlichen Sammlungen

Museum für Kunsthandwerk – Grassimuseum Leipzig
Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg
Danner – Siftung München
Goldschmiedehaus Hanau
Staatliche Galerie Moritzburg

Preise

1988 Schmuckszene ‘88, Bayrischer Staatspreis der IHM, München
1988 Preis im Internationalen Wettbewerb Amulett und Talisman, Schwäbisch Gmünd
1990 1. Preis bei Ausschreibung der Gruppe Cadoro zum Thema “Taube”
1990 GEDOK-Kunstpreis, Berlin
2001 Kunst- und Designpreis Mitteldeutschland