Galerie Born

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Born a. Darss
Chausseestraße 90
im Darsser Sommertheater
Tel. (038234) 236

info@zeitkunstgalerie.com

Öffnungszeiten

Mai bis August
Die bis So 11–18 Uhr

September und Oktober
Die bis So 11–17 Uhr

 

Ob wegen des Meeres und der langen Sandstrände oder wegen der urigen Wälder und Naturreservate – die schöne Halbinsel Fischland- Darß-Zingst zieht mit ihrer atemberaubenden Natur-Vielfalt jedes Jahr tausende Besucher in

ihren Bann. Auch für viele Hallenser ist ein Ostsee-Urlaub in Prerow oder Ahrenshoop ein Muss. Und manch einer staunt nicht schlecht, wenn er bei einem Besuch ein Stückchen Heimat wiederfindet. Mitten im idyllischen Fischerdorf Born.

Wer in Halle mit Kunst zu tun hat, kennt die Galeristin Jutta Wittenbecher . Erst in der Rathausstraße, seit 2002 dann in der Kleinen Marktstraße betreibt sie äußerst engagiert ihre Zeitkunstgalerie. Sie vertritt vor allem viele der wichtigsten halleschen Künstler und Absolventen der Burg Giebichenstein. Ihre regelmäßigen Ausstellungen sind aus dem Kulturleben der Stadt nicht mehr wegzudenken. Trotzdem ist sie immer auf der Suche nach einem weiteren Galerie-Standort gewesen, erzählt Wittenbecher.

„Natürlich nicht in Halle, sondern weit weg, am besten dort, wo andere ihren Urlaub machen.“ Gefunden haben sie diesen Ort vor vier Jahren in der alten Schule in Born.

Seitdem bietet sie dort von Pfingsten bis Ende Oktober die ganze Bandbreite dessen an, was Halle künstlerisch so zu bieten hat. Darunter Porzellan von Ulrike Friedemann, Keramik von Martin Möhwald, Malerei von Iris Band, Zeichnungen von Christoph Rackwitz . Aber auch einheimische Künstler, also aus Born und Umgebung, sind

in den Räumen der Galerie vertreten. Seit einiger Zeit schon teilt sich die Galerie das Gebäude in der Nähe des Hafens mit dem Darßer Sommertheater. Für Wittenbecher ein Glücksfall, wie sie findet, sei so doch ein kulturelles Kleinod entstanden, welches auf der Halbinsel seines Gleichen sucht. Ihre Dependance im hohen Norden versteht Wittenbecher durchaus auch als Werbeplattform für ihre Heimatstadt. Hier verteilt sie

Prospekte und Flyer, die sie extra aus Halle mitnimmt. „Jedem, der uns in Born besucht, erzähle ich, wie schön es in Halle ist. Viele kennen die Stadt ja gar nicht. Dann rede ich mir regelrecht den Mund fusselig.“ Und tatsächlich, für manch einen Nicht-Hallenser war der Besuch in Born der ausschlaggebende Punkt, der Saalestadt einen Besuch abzustatten, weiß Wittenbecher zu berichten. Und andersherum lässt sich auch der eine oder andere Hallenser in der Ostsee-Galerie blicken, nachdem er im Urlaub ein Stückchen Heimat wiedergefunden hat.

(SEBASTIAN KRZIWANIE)