Brudloff

Meine Kunst ist nur Weg, nicht Ziel! Sie entsteht absichtslos. Nichts ist von vornherein klar. Ich denke beim malen nicht daran Kunst zu erschaffen sondern male einfach was ich finde und empfinde. Sobald ich mich in meiner eigenen Wirklichkeit bewege, folge ich ausschließlich nur noch meiner Lust, meiner Neugier und meiner Ästhetik. Die Malerei ist für mich der Weg, auf dem ich mich persönlich am stärksten auszudrücken vermag.

1964              geboren
1989 – 1991 besuchte ich die Modeschule ESMOD München
2004 – 2006  künstlerisches Grundstudium klassisches Zeichnen und Malen im Akthof München sowie an der                          Akademie München
2007 – 2008 entstanden Meisterkopien von Peter Paul Rubens (Zwei Satyrn , Christus am Kreuz * ) und                                     Leonardo Da Vinci ( Madonna mit der Nelke * ) in der alten Pinakothek München
2008 – 2011 Aufenthalt in London – Besuch der Kensington Palace Studios , Royal Academy London Drawing                           of Arts bei Sophie de Stemple und der Prince’s Drawing School London
                       ( Etching bei Martin Shorts* )
2011               Umzug nach Halle / Saale als freischaffender Künstler
2013               Erhalt eines Arbeitsstipendiums durch die Kloster Bergesche Stiftung und der Kunststiftung des                          Landes Sachsen Anhalt
2018                Erhalt eines 2. Arbeitsstipendiums durch die Kloster Bergesche Stiftung und der Kunststiftung                             des Landes Sachsen Anhalt

Mein Name ist Brudloff und ich bin als bildender Künstler im Bereich der Malerei tätig. In meinen aktuellen Arbeiten spielt das Empfinden ( Intuition ) die dominierende Rolle. Dabei gehe ich abenteuerlustig, voller Tatendurst und risikofreudig ans Werk. Bewusst definiere ich vorab keine klaren Ergebnisse. Alles was ich tue entsteht ungeplant, vergnüglich und aus einem Gefühl der Freude heraus. Es ist das Arbeiten jenseits von Ordnung und Kontrolle. Durch diesen Herangehensweise versuche ich meinen Kopf für neues freizuhalten und folge dann beim malen ausschließlich meiner Neugier und meiner Leidenschaft. Den reinen Arbeitsprozess würde ich deshalb auch als ein Suchen, Entdecken, Aufnehmen, Verändern und Wegwerfen beschreiben. Es ist ein Erspüren der nächsten Mal – Schritte. Durch diese Arbeitsweise entstehen hauptsächlich Bildsujets, wo melodisch -figürlichen Bild – Kompositionen vorherrschen. Ich habe das Figürliche in meinen Arbeiten oftmals stark stilisiert und aufs notwendigste reduziert, auf zu viele Details ganz bewusst verzichtet um am Ende zu einer reinen Form der Poesie zu gelangen. Gesichter und Arme werden meist nur angedeutet. Am auffälligsten habe ich dabei noch Hüften, Bauch, Brüste und Rumpf dargestellt. Ich verwirkliche meine Ideen gerne auf sehr grober Leinwand und in Ölfarbe mit hoher Farbintensität, da ich der Auffassung bin, das dies die richtige Form darstellt, die mit den Bild – Inhalten übereinstimmen. Durch die spielerische, lustvolle und unbekümmerte Herangehensweise bekommen dann meine Arbeiten die Atmosphäre, die ich als stimmig empfinde. Wenn dann der Eindruck von Stimmigkeit da ist, beende ich die Arbeiten an meinen Bildern.